Unsere Energetik



Wenn man der modernen Forschung glauben darf besteht alles aus Energie.

Mit allem meine ich das kleinste Atom bis hin zum gesamten Universum, alles Stoffliche, das wir anfassen können, aber auch alles Nichtstoffliche, für uns teils nicht greifbare wie zum Beispiel unsere Gedanken und Gefühle.


Der Unterschied zwischen den einzelnen Energieformen besteht vereinfacht gesagt im Grad ihrer Schwingung. Feste Materie schwingt sehr langsam, flüssige schneller, Gase noch schneller und immaterielle Energieformen schwingen auf einer sehr feinstofflichen Ebene.


Auch wir sind davon nicht ausgenommen und bestehen aus einer Mischung verschieden schnell schwingender Energieformen. Langesame in den Knochen, schnellere in den Körperflüssigkeiten und feinstoffliche Energien in den Gedanken und Emotionen. Diese Energien nennen die Chinesen Qi, die Japaner Ki, die Inder Prana.


Wenden wir uns den bereits in den letzten beiden Newslettern angesprochenen Energieformen zu, den Gedanken und Emotionen.


Die meisten Emotionen werden von uns, aus welchen Gründen auch immer als negativ empfunden.

Als Teil einer Vermeidungsreaktion flüchten wir uns aus der körperlichen Erfahrung der Gefühle (im Namen steckt schon das Fühlen, die Sinneswahrnehmung) in eine im Kopf angesiedelte Geschichte, die uns das Fühlen der Emotion ersetzt.


Was passiert, wenn wir Gefühle zulassen würden?

Wenn wir unsere Gedankenflut ausstellen könnten, würden wir das jeweilige Gefühl direkt im Körper wahrnehmen, als das, was es ist, eine Energieform.

Sie kann sich schwer anfühlen, heiß, drückend, reißend,… mehr aber auch nicht. Wir können dann körperlich darauf reagieren und zum Bespiel bei Trauer weinen, vor Angst aufstöhnen oder vor Wut schreien. Damit wäre die Energie abgearbeitet und wir hätten wieder unsere Ruhe.


Wenn wir uns jedoch vom Körper weg in die Gedankenwelt des Kopfes retten, bleibt die direkte Reaktion oft aus. Wir erfinden Geschichten, die uns so weit beschäftigen, bis wir das Fühlen überwunden haben. Je öfter wir das machen, desto mehr verselbständigt sich dieser Mechanismus bis wir ihn gar nicht mehr wahrnehmen.

Die körperliche Energie bleibt bei diesem System aber weiterhin bestehen und stagniert an dem Ort, an dem sie eigentlich zu fühlen gewesen wäre.


Wenn wir die Angst zu versagen (sie kann durchaus weiche Knie verursachen) dadurch kompensieren, dass wir uns jetzt erst so richtig rein knien, dann werden wir über kurz oder lang Knieprobleme bekommen.


Um diesen Mechanismus zu durchbrechen, sollten wir uns zunächst einmal bewusst machen, dass wir ständig, zu jeder Sekunde, Tag wie Nacht einen Gedanken produzieren, den wir aber zumeist gar nicht zur Kenntnis nehmen.


Wer mag kann ja mal für ein paar Minuten bewusst alle Gedanken zählen, die ihm gerade durch den Kopf gehen.


Als nächsten Schritt kann man dann diese Gedanken in Kategorien stecken, wie Beobachtungen, Vorstellungen oder aber Geschichten, die wir um Emotionen herum gebaut haben.


Beispiel: oh- ein interessanter Baum – 01 (Beobachtung) , heute wird das Treffen mit Freunden bestimmt spannend – 02 (Vorstellung), kann denn der nicht gerade parken? – 03 (Achtung, Geschichte zum Thema Wut, Verärgerung).


Ist es uns bewusst, wenn wir in den Kopf flüchten, so können wir auch den Weg zurück antreten und schauen, wo sich das Gefühl im Körper bemerkbar macht.


Es ist hier ja nur eine leichte Verärgerung, die durchaus ausgehalten werden kann. Ist die Emotion stärker hilft in diesem Fall ein lauteres Vorsichhinschimpfen um die Energien abzuarbeiten.


Der nächste Schritt wäre dann zu fragen, warum mich ein nicht ordentlich geparktes Auto so dermaßen stört.


Welche falschen Glaubenssätze sich seit unserer Kindheit in uns breit gemacht haben und ob wir sie heute noch benötigen zu erforschen ist zwar mitunter recht mühselig, lohnt sich aber auf jeden Fall.


Was wir gewinnen können ist dabei eine neue Freiheit im Denken und Fühlen, ein mehr an Energie und einen beschwerdefreien Körper.


Mehr zu diesem Thema findet ihr in meinem Buch: "Der Garten der Kraft" ISBN 978-3-756514-51-9 bei epubli.de (8,99 €).


In diesem Sinne: Neue Wege finden und ankommen im Leben.

Eure Andrea

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